Samstag, 30. Juni 2007
Strassenpfaue
Das Wohnen in der Nähe eines Zoos stellt einen manchmal vor Herausforderungen. Wer das ausdauernd-intensive Liebeswerben putziger Feuchtnasenaffen um fünf Uhr morgens nicht mag, der hat eben nichts am Saarbrücker Eschberg verloren. Auch der ausgeprägte Körpergeruch einiger Großtierarten fordert die Toleranz der Anwohner immer wieder aufs neue heraus, vor allem im Sommer.



Bestand früher die reele Chance, auch mal einen sehr, sehr wütenden Dingo vor der Tür zu haben, so nehmen die meisten Zootiere ihre Käfige heutzutage doch ernst. Einzige mir bekannte Ausnahme sind die Pfaue, von denen ich gerade drei weibliche Exemplare aus meinem Vorgarten jagen musste. Die zwei polizeibekannten Männchen waren nicht dabei, die schauen sich nach Aussage meiner Nachbarn vor allem nachmittags gerne von der Balkontür aus die Sportübertragungen oder das Kinderprogramm an.

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